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Montag, 1. Dezember 2014

Die OP :)

Hallo ihr lieben,

Ich schreib seid langem nicht mehr. Ich bin zwischenzeitlich am 25.11.2014 operiert worden. Ich fühle mich großartig. Ich hatte werder schmerzen noch irgendwelche anderen Beschwerden. Ich bin auch schon 5kg leichter. Ich kam am 25.11.2014 mit 146 kg ins Krankenhaus und heute wieg ich 141 kg. Und das in 6 Tagen... Ich liebe meinen Schlauchmagen  <3

Montag, 3. November 2014

Noch mal zur Magenspiegelung :(

Hallo ihr lieben,

Ich habe endlich die Antibiotika hinter mir. Ich hab jetzt einen neuen Termin zur Magenspiegelung  (Vorbesprechung) Am Freitag  den 07.11.2014 ...vermutlich ist die Spiegelung selber die Woche darauf am Montag den 10.11.2014...

Meinet wegen kann jetzt alles so schnell wie möglich gehen. Ich will endlich mein Op Termin.

Lg me 💖

Montag, 20. Oktober 2014

Helicobakter :, (

Ow man ich hab ihn. Und ich finde das voll blöd. Ich muss jetzt eine Woche zwei verschiedene Antibiotika nehmen und Magenschutz. Dann zwei Wochen warten auf eine zweite Magenspiegelung (was der Horror war). Dann muss auf das Ergebnis warten. Und dann erst bekomme ich mein OP Termin. Man irgendwie zögert sich dieser Termin immer hinaus. Ich will ihn jetzt 😢

Dienstag, 14. Oktober 2014

Warten aufs Ergebnis :)

Heute war nun endlich meine Magenspiegelung. Ich bin heute morgen in die Praxis und war die erste die dran war. Ich wollte eine Spritze damit ich nichts mit kriege. Diese Spritze bekam ich auch. Nur hab ich trotzdem alles mitbekommen. Mei war das eklig. Ich hab würgen müssen ohne ende. Und ich Arzthelferin sagte immer nur "geich vorbei"...

Man ich hatte schon einmal eine Spiegelung aber so war das nicht damals. Ich bin eingeschlafen, bin aufgewacht und alles war vorbei.

Nach der Spiegelung sagte der Arzt das ich die Doppelte Menge an Spritze bekommen habe und trotzdem nicht weg war. Ups...na ja war wohl nicht genug.

So jetzt heißt es auf das Ergebnis warten.  Es ist wohl " wenn es gut läuft" am Freitag da. Spätestens am Montag...und dann werden meine Untersuchungen an die Klinik gefaxt. Dann kriege ich mein Termin zum Vorgespräch für die OP. Dort werde ich aufgeklärt. Dann hab ich den termin mit dem Anästhesisten. Und dann krieg ich mein OP Termin.

Vorausgesetzt ich hab keine Halikobakter. Wenn es nämlich der fall ist muss ich 9 Tage Antibiotika nehmen. Und es würde sich alles wieder nach hinten verschieben. Bitte nicht!!!!

Wieder ein wenig weiter, auf meinem Weg ins neue Leben :)

Montag, 13. Oktober 2014

Magenspiegelung die Zweite ☺

So meine lieben,

Mein Vorgespräch zur Magenspiegelung war heute. Morgen (14.10.2014) früh um 7:30 Uhr bekomme ich meine Spiegelung. Der Doc meinte ich bekomme "wenns gut läuft" den Befund am Donnerstag oder Freitag. Es war ja so ein hin und her mit meiner Spiegelung.

Der Doc hat mich heute ein wenig verunsichert. Der fragte mich warum ich eine Spiegelung brauche. Ich erklärt ihm das mein Antrag auf eine Magenoperation genehmigt worden ist. Und ich eben eine Magenspiegelung brauche vor der Operation. Er meinte ob ich das wirklich will. Ob ich mir sicher bin. Ich sagte ja...er schlug vor , dass ich noch zu einer psychosomatischen Klinik gehen soll. Aber ich war ja schon in so einer Klinik- Stationer. Dann sagte er hat er keinen anderen Vorschlag. Und dann bekam ich den Termin. Mit Schlafspritze :)

Ich bin aufgeregt. Nur noch ein paar Tage und dann hab ich mein OP Termin ;)

Lg Fatoş ❤

Dienstag, 30. September 2014

Entscheidung...

Hallo zusammen,

als ich mein Vorsprechen beim Chirurgen hatte stellte dieser die Operationsmethoden vor. Ich wollte zu beginn einen Magenband. Aber bei dem Gespräch erklärte der Arzt mir das dass in meinem Fall nicht so von vorteil währe. Da ich über 80 kg abnehmen müsse und bei einem Magen band dies nicht gewährleistet wäre. Er fragte mich nach dem Vorstellen der Methoden einiges. Unter anderem ob ich viel süßes esse oder nicht. Ich bin eigentlich schon eine süße das sagte ich ihm auch. Deshalb empfahl er mir einen Magenbypass. Ich war sehr überrascht, da diese Methode mich absolut gar nicht ansprach. Ich dachte mir während der Vorstellung- das geht mal gar nicht!

Ich möchte heute die einzelnen Methoden mal vorstell. Vielleicht könnt ihr dann nachvollziehen warum ich die Bypass Methode nicht so arg will. Ich werde es später auch nochmal Begründen.


Magenband:

Ein Magenband (englisch gastric band) dient einer medizinischen Behandlungsmethode bei krankhafter Adipositas, die durch Diäten und konservative Behandlungsmaßnahmen nicht behandelbar ist. Zusammen mit anderen Methoden gehört das Magenband zum Spektrum derAdipositaschirurgie, der chirurgischen Therapie des krankhaften Übergewichts. Sie ist das letzte Mittel der Wahl, wenn konservative Methoden zur Gewichtsreduktion versagt haben. Die Indikation zur Magenzügelung ist gegeben ab einer Körpermassenzahl = Body-Mass-Index von mindestens 35-40.
Durch Einengen des Magendurchmessers im Eingangsbereich kann eine dauerhafte deutliche Gewichtsreduktion erreicht werden. Hierzu wird in einer laparoskopischen Operation ein verstellbares Silikonband um den Magenfundus gelegt. Der Durchmesser der Öffnung ist durch Auffüllen des Bandes mit Flüssigkeit veränderbar, ein entsprechender Zugang (Portkammer) wird in der Bauchwand oder vor dem Brustbein platziert.

Magenbypass:

Der Magenbypass ist eine Kombination aus der Reduktion der Nahrungsaufnahmemenge und der Verminderung der Aufnahme der Nahrungsbestandteile. Bei der Magenbypass-Operation wird das Volumen des Magens durch eine sehr ungleiche Teilung des Magens reduziert.
Ablauf der Magenbypass Operation
Magenbypass Operation
Der Magen wird kurz unterhalb der Speiseröhre abgetrennt, so dass nur noch ein kleiner Restmagen im Anschluss an die Speiseröhre verbleibt.
Dann wird der Dünndarm durchtrennt und das eine Ende an den kleinen Restmagen genäht und das andere Ende (der Teil, der in Verbindung zum Magenausgang und dem Großteil des Magens steht) wird weiter unten wieder mit dem Dünndarm verbunden. Durch den Magenbypass werden ein Großteil des Magens und ein Teil des Dünndarms umgangen.
Die Nahrung gelangt in den kleinen Restmagen (Fassungsvermögen zwischen 20 und 40 ml) und erst weiter unten in den Dünndarm, als dieses normalerweise der Fall wäre. Die zur Fettverdauung notwendigen Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle treffen erst weiter unten im Darm auf den Speisebrei. Für die Fettverdauung steht somit ein wesentlich kürzerer Darmabschnitt zur Verfügung.
Ca. 40% des Fettes aus der Nahrung werden nicht verdaut und ausgeschieden. Die Wirkung des Magenbypass besteht nicht nur in einer verminderten Nahrungsaufnahme. Desweiteren löst der Konsum von Süßigkeiten und gesüßten Getränken das sogenannte Dumping-Syndrom aus, welches sich durch Schweißausbruch, Schwächegefühl, Druckgefühl im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und evtl. auch Durchfall äußern kann. Die Patienten mit einem Magenbypass sind gezwungen auf Süßigkeiten weitgehend zu verzichten, um diese Beschwerden zu vermeiden.
Der Magenbypass eignet sich für Menschen mit massivem Übergewicht ( BMI > 40). Weiterhin wird diese Therapie auch bei Patienten empfohlen deren Übergewicht hauptsächlich auf den Genuss von süßen Getränken zurückzuführen ist und wenn der Patient Probleme mit der Selbstkontrolle hat.
Die Magenbypass-Operation bewirkt eine grundlegende Veränderung am Verdauungsapparat und führt zu einer zuverlässigen Gewichtsreduktion.


Schlauchmagen:


Ähnlich dem Magenbypass ist auch der Schlauchmagen nur für Patienten mit extremem Übergewicht und einem BMI größer 40 geeignet. Der Eingriff ist nicht reversibel, da ein Teil des Magens entfernt wird und der verbleibende Rest einen Schlauch bildet. Durch diese OP kann nicht mehr so viel Nahrung aufgenommen werden und die Patienten müssen für den Rest Ihres Lebens nach einer Diät leben.
Verglichen mit den Folgen der Adipositas und den Folgen für die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein ist diese Diät aber sicher das kleinere Übel. Auch das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen, kaputte Gelenke, Sodbrennen und sogar für Krebs sinken beträchtlich durch den Abbau des Übergewichtes.

Für mich war sofort klar, dass ich einen Schlauchi will. Da ich weis, dass die Anatomie genauso ist wie vor der OP auch. Ich werde immer noch einen Magen haben (eben nur noch 15%). Beim Magenbypass werde ich garkein magen mehr besitzen. Das macht mir ein wenig angst. Auch müsste ich mein Leben lang Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Das will ich auch nicht unbedingt. Als ich dem Chirurg sagte das ich gerne den Schlauchi haben möchte sagte er, dass ich mit dieser OP nicht alles Abnehmen würde. Ich müsste die letzten 10 Kilos selber abnehmen. Aber hey lass ich erst mal -70 kg haben. 
Ich sehe die OP als 2. Chance...ich werde diese ergreifen...Auf ins neue leben mit dem Schlauchiiii....bald :)

Schlauchi=Schlauchmagen :)))

Montag, 29. September 2014

Magenspiegelung...

Hallo ihr lieben,

heute war endlich meine Vorbesprechung wegen meiner Magenspiegelung. Als ich mir diesen Termin ausmachte, versprach mir die nette Arzthelferin, dass ich meinen Termin zur Magenspiegelung  2-3 Tage später haben kann. Ich hatte sie deshalb gefragt weil ich wieder an meinen Studien-Ort muss. Die Semesterferien, die ich jetzt schon seid 2 1/2 Monate habe sind jetzt vorbei. 

Nach der Besprechung mit dem Arzt gehe ich also zum Termin ausmachen und die Dame sagt 17.10.2014 um 9:15 Uhr. Darauf hin sagte ich das, dass nicht möglich ist da ich nicht mehr da bin. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass man mir versichert hat, dass der Termin zu Magenspiegelung  2-3 Tage später wahrgenommen werden kann. Sie meinte ja schon aber der Doktor ist im Urlaub. Ich hab mich so tierisch aufgeregt. Hätte heulen können. Jetzt steh ich so kurz vor meiner OP und krieg den Termin nicht. Also bin ich aus der Praxis und hab im Internet gleich mal nach einem Gastrologe am Studien-Ort geguckt. Angerufen und einen Termin vereinbart. 

Mein 2. Vorgespräch ist am 07.10.2014. Ich hab die Arzthelferin gleich mal gefragt wie lange dann der Termin zur Magenspiegelung dauert. Diese meinte in der Regel einen Tag Später. Hoffe nur das dieser nicht am nächsten Tag in Urlaub fährt :) 

So jetzt bin ich glücklich also muss ich noch eine Woche warten. Und bekomme hoffentlich meine Magenspiegelung 9 Tage früher als den davor.

Ich will jetzt endlich die Magenspiegelung hinter mir haben. Noch 9 Tage...



Freitag, 26. September 2014

Schlechter Tag...

Ich war heute mal nach langer zeit in der Stadt. Ich hab mich gefühlt wie ein Tier im Zoo. Ich hab mich angegafft gefühlt. Ich hab am Anfang gedacht ich bilde mir das ein weil ich so jedesmal ein unangenehmes Gefühl habe wenn ich in die Stadt gehe. Aber meine beste Freundin ist das dann auch aufgefallen das die Leute gucken und tuscheln. Sie hat sich aufgeregt. Sie meinte was es da zu glotzen gibt?? Ich habe versucht es so locker wie möglich rüber zu bringen das mir die Glotzerei nicht mehr stört weil ich es gewohnt bin und hab ihr erzählt das, dass normal sei und die Leute sogar dumme Kommentare von sich geben teilweise. Aber es tut verdammt nochmal weh. Ich weis echt nicht als was die Leute mich sehen. Ich bin nur Übergewichtig!!!!

Es ist sehr traurig was ich manchmal von Erwachsenen zu hören bekomme. In der psychosomatischen Behandlung haben alle gesagt das es sein kann, dass ich mir das einbilde. Die Leute würden nicht schauen weil ich Dick bin. Aber wenn es sogar meine "schlanke" Freundin bemerkt hat, dass die Leute wegen mir Gucken und teilweise sogar umdrehen nach mir. Ich war total deprimiert heute nach dem Stadtbummel. Ich weis jetzt warum ich mich nicht raus traue. Es sind die Blicke und die Kommentare die mich zuhause halten. 

Ich war die letzte Zeit immer so gut drauf. Seid ich die Zusage habe. Ich hatte das gefühl das mich nichts aus der Bahn werfen kann. Und dann sowas. Mann die Shopping tour hat mir meine Laune verdorben. Jetzt will ich die OP umso mehr. Ich will nicht mehr angeglotzt werden. Ich bin ein Mensch und kein ZOO TIER!!!!!

Donnerstag, 25. September 2014

Die Zeit will nicht vergehen...

Ich dachte, jetzt nach der zusage geht alles ratz fatz... Ich muss noch 3 von 4 Untersuchungen über mich ergehen lassen.

1. Lungenfunktionstest
2. EKG
3. Ultraschall vom Bauch
4. Magenspiegelung

Die ersten drei hab ich schon bekommen. Meinen Magenspiegelung-Termin ist am Montag, den 29.09.2014. Das ist vorerst ein  Aufklärungstermin. Anschließend bekomme ich den Termin zur Magenspiegelung. Und dann steht mir nichts mehr im Weg.

Der 29.9 will nicht kommen. Ich hab das Gefühl das die Tage nicht vergehen. Ich will das dieser Tag so schnell wie möglich vergeht, damit ich meine Magenspiegelung bekommen und dann endlich meinen Termin zur OP.

Ich hab echt gemischte Gefühle. Ich freu mich mega mäßig auf meinen "neuen" Anfang. Sehe die OP als eine eine art Gehstütze. Ich bekomme die Gehhilfe und ich muss lernen zu gehen! Hab aber auch ein wenig Angst vor den Schmerzen nach der OP. Ich weis auch nicht was mich erwartet. Ich hab mich zwar im Internet Schlau gemacht. Bin auch in bestimmte Foren aktiv. Ich hab bisher immer nur positiven Feedback von Leuten bekommen die diese OP schon hinter sich haben. Natürlich gibt es fälle bei den es nicht so positiv ist. Aber eine OP hat immer Risiken. Ich hab viele gefragt, ob sie diese OP noch einmal machen würden. Alle sagten JA. Einer berichtete mir das er es bereut es nicht schon 10 Jahre vorher gemacht zu haben...
Diese Leute geben mir Mut. Natürlich weis ich das es gefährlich ist. Aber jede Narkose ist gefährlich. Und ja ich hab einen gesunden Respekt und Angst vor diese OP aber ich freu mich viel mehr auf mein hoffentlich "neues Leben".

In diesem Sinne Gute Nacht...




Donnerstag, 18. September 2014

Mein Antrag...

Ich habe mir bei allem viel Zeit gelassen. Ich war zwar sehr motiviert dennoch war alles andere wichtiger. Ich glaube ich habe Angst vor dieser OP. Ich habe mir Termine ausgemacht beim Frauenarzt, Orthopäden, Psychosomatiker und bei meinem Hausarzt. Von diesen Ärzten brauchte ich einen Gutachten für die Kostenübernahme für den Schlauchmagen. Bis ich alles zusammen hatte verging viel Zeit.

Es fing an damit das ich nach Stuttgart zum Chirurgen gegangen bin um mich vorzustellen. Dies war am 23.04.2013. Dort bekam ich einen Gutachten welche sehr Positiv war. Diese Ärzte dort erklärten mir, wie ich weiter fortfahren muss. Sie empfahlen mir mich bei einem Psychosomatiker vorzustellen. Das tat ich auch. Ich bekam erst einen Termin am 23.7.2013. Es ist sehr schwer solche Termine zu bekommen. Obwohl ich diesen Termin gleich am Anschluss zum chirurgischen- Gutachten gemacht hatte musste ich genau Drei Monate warten. Auch dieser Gutachten war Positiv. Ich musste jedoch noch auf den Bericht warten. Diesen bekam ich erst 05.08.2013. Der Psychosomatiker empfahl mir eine Stationäre Therapie. Diese Beinhaltete eine ärztliche, psychologische und bewegungstherapeutische Begleitung mit Esskonzept. Ich war 6 Wochen Stationär in Behandlung vom 19.09.2013 bis 30.09.2013. Nach dieser Erfahrung wollte ich es wieder versuchen selbstständig abzunehmen. Aber die Motivation war schnell wieder weg. Ich nahm alles wieder schleichend zu. Ich habe große Angst vor diese OP. Dies erklärt auch dass, warum ich mir so viel Zeit gelassen habe um meine Gutachten einzuholen. Am 22.05.2014 bekam ich den Gutachten von Orthopäden und am 03.06.2014 vom Gynäkologe. Es war soweit alles gemacht. Nur noch mein Hausarzt und es ist getan. Wäre da nicht noch mein Motivationsschreiben. Und nebenher auch noch mein Studium. Es war eine sehr Stressige Zeit für mich. Zwischen durch aber ich ja auch Klausuren gehabt. Klausuren zeit bedeutet "Fressanfall-zeit". Dies war wohl auch der Grund warum ich wieder viel zugenommen habe. Na ja...Ich hab die Klausuren überstanden. Und hab den Rest meines Antrages am 24.08.2014 fertig gemacht. Ich hab noch Bilder von mir reingelegt, damit die sehen wie ich aussehe. Meist haben die Leute im Medizinischen Dienst keine Vorstellung was das eigentlich bedeutet 147 kg zu wiegen...
Am 25.08.2014 habe ich meinen Antrag meiner Krankenkasse abgegeben. Mit gemischten Gefühlen. Einerseits hoffte ich darauf, dass sie mir das genehmigen anderseits habe ich Angst vor dieser OP.

Am 27.08.2014 bekam ich einen Brief von der Krankenkasse das sie so schnell wie möglich meinen Antrag bearbeiten und mich auf den Laufenden lassen. So und jetzt war warten angesagt. Ich hab ja von anderen Blogger gelesen wie lange die auf ihre Zusage oder Absage gewartet haben. 2 bis 3 Monate...also habe ich mich darauf eingestellt. Der gang zum Briefkasten war routine geworden :)

Am 15.09.2014 bin ich zu meinem Hausarzt gegangen weil ich schmerzen im Rücken hatte. Als sie mich empfing sagte sie mir ob ich wegen der Absage gekommen bin! Ich bin aus allen Wolken gefallen. Da ich ich noch nichts von meiner Krankenkasse bekommen hatte. Dann las sie mir den einen Satz von dem Medizinischen Dienst vor. Der Tag war für mich gelaufen :((

Obwohl ich Angst davor hatte wollte ich diese OP insgeheim doch sehr stark. Ich wollte nichts mehr tun an diesem Tag. Ich lag nur noch im Bett und wollte Sterben. Ich habe mich voll gefressen. Und geheult.

Natürlich habe ich vorher noch bei meiner Krankenkasse angerufen um zu fragen warum ich noch keinen Brief erhalten habe, da meine Ärztin die Ablehnung am 09.09.2014 bekommen hatte. Doch auch die Sachbearbeiterin wusste nichts von diesem Brief. Die sagte, sie rufe beim Medizinischen Dienst an und melde sich dann bei mir. Und wieder wartennnnn...

Heute bekomme ich einen Brief. Donnerstag, den 18.09.2014.

"Bitte melden sie sich bei mir, es gibt noch ein paar Einzelheiten vor ihrer OP zu besprechen. Wir Übernehmen nämlich die Kosten für ihre Schlauchmagen-OP, dass schreiben an ihren Arzt war falsch. Der Medizinische Dienst hat die OP als medizinisch notwendig angesehen"

Und noch einen schock...Ich bekomme meine Magen OP :))))))))))










Mittwoch, 28. Mai 2014

Meine Geschichte in kurz :)

Über mich...




Ich bin  26 Jahre alt. Studiere im 4. Semester Wirtschaftsinformatik. Und bin eigentlich ein "Stinknormales" Mädchen- währen da mal nicht mein fast 90 kg Übergewicht!

Ich wiege bei einer Körpergröße von 1,65 m- 142,1 kg, welches ein BMI von 52,1 entspricht. Die Fachleute reden in dem Bereich von einem Adipositas Grad III oder Morbide Adipositas oder Stark Übergewichtig oder starke Fettsucht oder Adipositas permagna oder oder oder...beim leihen einfach nur Fett...

Seid ich mich zurück erinnere bin ich Dick oder Fett (wie man es nimmt). Als kleines Mädchen (Kindergartenalter) erzählen meine Schwestern, dass ich eigentlich immer normal gewichtig sei. Das zunehmen begann erst im Grundschulalter. Das war echt böse, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Kinder nehmen sich kein Blatt vor den Mund. Ich war immer anders- die Fette! "Mobbing" (das neue Trendwort) gehörte auf mein Tagesplan. Im Sportunterricht war ich immer die letzte die gewählt wurde. Die Mädchen schleißten mich aus, wegen meinem aussehen. Und das im alter von 8...

Dann könnt ihr ja vorstellen, wie mein leben weiter verlaufen ist. Irgendwie hab ich mich da durch geboxt.

Ich wusste ja, dass ich mehr auf den Hüften hatte als die anderen. Aber alle aus der Familie sagten, dies sei BABY-SPECK :) dieser würde "weg gehen" wenn ich "groß" werde.

Na ja jetzt bin ich "groß" und mein BABY-SPECK ist mit gewachsen :)


Als ich dann irgendwann auf die weiterführende Schule ging
, entkam ich nicht dem "Mobbing für Fortgeschrittene". Diese Zeit war besonders schwierig. Eine dicke Pubertierende, welche sich auch noch in den beliebtesten Jungen der Klasse verliebt hatte. Ich wusste ganz genau, dass ich "Fette Kuh" (so nannten Sie mich oft) keine Chance habe, bei diesem Jungen, weil ich Dick bin. Ich nahm immer mehr zu. Vielleicht lag das auch an den "Wunderdiäten" in diversen Zeitschriften die mir versprachen 21 kg in einer Woche abzunehmen :) Es ging immer etwas runter. Aber das Doppelte drauf- der Berühmte JOJO Effekt. Natürlich wollte ich abnehmen. Jetzt fingen ja die "Jungs-Geschichten" an und ich wollte Schöne Kleider Tragen. Ich wollte schön sein. Für mich war und ist vielleicht bis heute die Definition von schön= schlank sein! 


Meine beste Freundin war und ist meine Schwester. Sie teilt immer mein Leid. Ihr erzähle ich heute noch wie es mir so ergeht. Was mich erfreut...was mich traurig macht...

Sie war es, die mich zum Arzt brachte. Nach einer Woche durfte ich mich einer Adipösen Jugendgruppe vorstellen. Dort waren Ernährungswissenschaftler, Psychologen und Therapeuten die uns Ambulant betreuen sollten. Nach dieser Therapie und -4 kg wurde mir eine Langzeitkur versprochen. Ich hab diese Therapie gemacht und war sogar -11kg leichter. Die Kur war für mich eine super Motivation. Doch die LVA hat diesen abgelehnt. Und schon wieder war ich im Frust essen und +16kg...

Weiter ging es mit den Brigitte-Diäten. Ich entdeckte zu dieser die Abführmittel, Null Diäten, die Kohl-Diät, Almased und Yokebe waren auch ne Zeit lang in meinem Leben und viele kleineren Diäten bis ich von dieser Ärztin hörte, die Akkupunktur-Diäten durchführt. Ich habe nur gutes davon gehört. Und wollte es auch ausprobieren. Allerdings wurde das nicht von der Krankenkasse übernommen. Also zahlte ich das alles selber. Ich begann meine Diät am 14.Februar hahahah:) alle anderen gehen da mit ihren Liebsten weg und ICH hab ne neue Diät begonnen (die gefühlte 1000te). Aber diese war vielversprechend (wie alle anderen auch) ;) Ich musste meine Ernährung so umstellen, dass ich zu beginn nur 500-800 kcal zu mir nehmen durfte. Später dann 900-1200 kcal. Ich war in diesen 6 Monaten jeden Tag hungrig ins Bett. Ich hatte schlechte Laune in Dauerschleife. Und ich konnte nach einer gewissen Zeit nichts anderes mehr essen, was nicht auf meinem Diätplan war. Bis ich an einem Abend in den Burger meiner Schwester biss...und ich bekam solche Bauchkrämpfe und bekam keine Luft mehr. Ich hab "Rückwärts gegessen"...und lag dann im Krankenhaus...das war das ende einer zwar erfolgreichen Diät (-35 Kg in 6 Monaten)... Und dann der berühmt berüchtigter JOJO... 

Ich hab auch zu meinen Diäten (für mich) viel Sport gemacht. Ich bin viel Seil gesprungen bis der Orthopäde es mir abgeraten hat wegen meinen Gelenken. Die beste Sportart in meinem Falle (hört wahrscheinlich jeder Dicke) ist Schwimmen. Wäre da nicht dieses kleine Problem, dass ich mich in diesem Stofffetzen nicht zeigen möchte. Ich schäme mich für meinen Körper! 
Dann war ich im Fitnessstudio angemeldet. Ich mochte es nicht an den Geräten zu pumpen. Ich war viel lieber bei den Workouts dabei. Bei den Schlanken Mädels :) die sich zu dick empfanden. Ich frag mich nur, was ich dann für die war, wenn die doch zu dick waren :) ? ZUMBA, dass war das richtige für mich. Ich liebe es zu tanzen. Aber das habe ich dann auch aufgegeben da ich nach kleinster Anstrengung aussah als hätte ich geduscht. Ich hab immer das Gefühl gehabt alle schauen mich an und ekeln sich vor mir. Laufen gehe ich aber das auch eher wenn es dämmert. Ich verstecke mich gerne vor anderen. Ich möchte es einfach vermeiden, Gespött von anderen Menschen zu sein!

So weiter mit den Diäten...die Letzte "Erfolgreiche" Diät begann ich mit 139,5 kg. Ich begann eine Eiweiß Diät. Mich begleitete eine Ernährungsberaterin. ich durfte mich nur noch von Proteinen ernähren und hin und wieder mal Salat oder Gemüse...und halben Äpfel musste ich mich zufrieden geben...aber was tut man nicht um "Schön" zu werden. Ich habe 25 kg abgenommen. Doch diese Diät wurde auf dauer viel zu teuer. Ich konnte diese Proteinshake´s nicht mehr bezahlen somit musste ich es aufgeben. 

Ich hab in kürzester Zeit alles zugenommen was ich abgenommen hatte und sogar noch ein bisschen mehr. Und ab diesem Zeitpunkt hatte ich die schnauze voll von Diäten!
Ich werde keine einzige Diät mehr machen!

Ich kann nicht sagen das ich mich so angefangen habe zu akzeptieren NEIN...aber nach jeder Diät habe ich noch einpaar Kilos mehr gewogen. irgend wann habe ich 149 kg auf die Waage gebracht. Ich habe Angst bekommen. Ich wollte einfach nur eine Hilfe von irgend jemanden! 

Total Deprimiert bin ich zu meinem Hausarzt. Ich habe geheult. Ich konnte mich gar nicht mehr beherrschen. Ich wollte nur Hilfe. Er gab mir einen Gelben schein zum Psychologen. Super Hilfe dachte ich mir. Ging dann auch zu diesem Psychologen mit dem ich gar nicht klar kam. Ich kam mir so unverstanden vor. Das war das erste und letzte mal das ich bei diesem Doc war. Also musste ich es einfach so hinnehmen, dass ich für mein weiteres Leben so aussehen muss. 

Im Januar 2013 traf ich diese Hübsche, schlanke Frau im Douglas. Ich kam mit ihr ins Gespräch. Ich sagte ihr, dass sie mir so bekannt vor kam. Sie erzählte mir das dass nicht sein kann, da Sie vor 9 Monaten ein ganz andere Mensch sei. Ich dachte sofort an eine Schönheitsoperation im Gesicht oder so. Nase richten und Busen machen lassen :)

Nein Sie hatte sich ihr Magen verkleinern lassen! Sie hat mir empfohlen, es auch machen zu lassen. Sie sagte das ich noch so jung sei und es ein ganz anderes Lebensgefühl ist schlank zu sein. Man würde anders wahrgenommen- POSITIV. Man würde nicht mehr angeguckt werden weil man dick ist sondern weil man schön ist. Man könne sich Kleidung kaufen die einem gefallen und nicht weil sie einem Passen! *_*

Ich dachte mir nur noch -ICH WILL AUCH-

Sie gab mir den namen der Klinik. Ich sollte mich im Internet darüber schlau machen! Ich habe einen Termin bekommen April 2013 zum vorstellen in der Adipositas- Chirurgie. Dort bekam ich mein ersten Gutachten für die Krankenkasse, mit der bitte die Kosten einer Magenoperation zu übernehmen. 

Der erste Schritt in mein "hoffentlich" neues leben war getan <3